Passionsfrucht - Passiflora Edulis

Passionsblume (Passiflora)
De Passiflora oder Passionsblume kommt ursprünglich aus tropischen Gebieten. Diese prächtige und einzigartige Kletterpflanze gibt es in vielen Sorten und Größen. Die meisten Wissenswertestionen findet man in Mittel- und Südamerika. Manche Sorten produzieren auch essbare Passionsfrüchte. Herrlich süße Früchte, die auf der wärmeren Seite der Erde sehr beliebt sind. Bei uns ist die bekannteste Passiflora die „Cearulea“, was im Lateinischen Blau bedeutet. Diese wird am häufigsten gepflanzt, da sie sich in unserem Klima am wohlsten fühlt. Die Passiflora kann in einem strengen Winter teilweise „einsterben”. Meist kommt sie jedoch im darauffolgenden Jahr wieder von den unterirdischen Wurzeln, die sehr wohl lebendig bleiben, nach oben. Der Passiflora begegnet man häufig auch in einem Topf als Kübelpflanze. Sie können sie dann im Winter einfach ins Haus holen, so dass Sie sicher sind, dass sie den niederländischen Winter gut übersteht.Wann blüht meine Passiflora?
Die Passionsblume ist ein echter Schönwetter-Blütler. An warmen Tagen mit viel Sonne springen viele Knospen auf, an kälteren oder dunkleren Tagen nur wenige. Von Juli bis Oktober können Sie die Blüten an Ihrer Passiflora erwarten, die die Tropen in Ihren Garten bringen!
Wieviel pflanze ich entlang einem laufenden Meter Zaun oder Mauer?
Die Passiflora wächst schnell. Mit etwa zwei Pflanzen je laufendem Meter ist Ihr Zaun oder Ihre Mauer am Ende der Saison redlich vollgewachsen.Wie versorge ich meine Passionsfrucht?
Die Passionsblume ist keine schwierige Pflanze und relativ unempfindlich gegen bekannte Pflanzenkrankheiten. Sie wächst schnell und ist nicht sehr anspruchsvoll im Hinblick auf Boden und Dünger. Spendieren Sie der Passiflora vorzugsweise einen sonnigen Platz, da sie dort üppiger blüht als an einem schattigeren. Seien Sie nicht zu zurückhaltend beim Zurückschneiden der Passiflora, wenn sie zu groß und wild wird. Es ist eine starke und schnell wachsende Pflanze, der das wenig ausmacht. Wenn diese tropische Kletterpflanze nach langem Frost oberhalb des Bodens abstirbt, können Sie sie ganz abschneiden. Wahrscheinlich wird die Passiflora im nächsten Frühjahr von den Wurzeln aus wieder neu wachsen.Woher kommt der Name Passiflora?
Nach der Überlieferung verwendeten spanische Missionare diese Blume, um die Kreuzigung von Jesus Christus darzustellen. Als sie im 16. Jahrhundert Passionsblumen in Amerika entdeckten, sahen sie in den fünf Kelch- und fünf Kronenblättern einen Hinweis auf zehn der zwölf Apostel, ohne Petrus und Judas. Die drei Stempel sahen aus wie die Nägel, mit denen Jesus Christus an das Kreuz genagelt wurde. Die Krone schien die Dornenkrone von Christus zu sein, die krummen Ranken eine Peitsche. Die drei Schutzblätter stellten die drei Marien beim Kreuz vor (Jesus’ Mutter, Maria von Bethanien und Maria Magdalena). Das Blau der Blüte verwies auf den Himmel oder das blaue Kleid der Maria.
  • Winterhärte:
    Meist mäßig, unsere Sorten redlich

  • Boden:
    Gut durchlässig

  • Feuchtigkeit:
    Normal, nicht zu feucht

  • Standort:
    Halbschatten/volle Sonne

  • Wuchs:
    Bis 4 Meter, abhängig vom Schneiden.

  • Blatthaltend oder -verlierend: 
    Halb blatthaltend, in einem strengen Winter oder bei anhaltender Trockenheit lässt die Passiflora ihre Blätter fallen.

  • Schneiden:
    Kräftig schneiden, um sie kompakt zu halten; ganz Abschneiden bei Frostschaden.

  • Düngen:
    Kalk im Herbst, optional NPK im Frühjahr.

  • Blüten:
    Einzigartige Blüten, in verschiedenen Farben.

  • Blütezeit:
    Juni-Oktober. Je mehr Sonne, desto üppiger die Blüte.

  • Wissenswertes:
    Auch in Deutschland können Sie essbare Passionsfrüchte züchten. Die Passiflora edulis ist hierfür am besten geeignet. Um die Früchte gut reifen zu lassen, ziehen Sie die Pflanzen am besten in einem Gewächshaus.

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