Feige – Ficus

Woher kommt der Ficus Carica?
Der Feigenbaum, auch bekannt als Ficus Carica, kommt ursprünglich aus Asien. Er ist eine Pflanze, die in die Zeit Ludwigs des IV zurückgeht. Es waren dann auch die Römer, die die Feige nach England brachten. Die Früchte schmecken herrlich und sind einfach aufzubewahren, hierdurch verbreiteten sie sich rasch durch das gesamte Römische Reich.

Der Ficus gedeiht auch gut im niederländischen Klima. Nach jahrelanger Erfahrung haben wir die ‘Madeleine des Deux Saisons’ zu unserer Favoritin gekürt, mit ihrem lederähnlichen Blatt von 30 x 25 cm wachsen schnell viele Knospen. Die Früchte des Feigenbaums reifen zwischen Juli und September und können dann gleich gegessen werden. Nicht nur einmal, sondern zweimal im Jahr können Sie eine reiche Ernte genießen. Der Ficus trägt ziemlich große, goldgelbe Früchte mit einem süßsaftigen rosafarbenen Fruchtfleisch. Die Früchte reifen besser, wenn Sie den Ficus im Winter schützen.

Der Ficus wächst schnell und kann einige Meter hoch werden, wenn Sie ihn nicht schneiden. Dieser südliche Baum mit seinen großen Blättern steht am besten gut beschützt Richtung Süden und ist winterhart bis -15°C.

Wie kann den Feigenbaum am besten schneiden?
Kürzen Sie im Februar alle Gestelläste (‘das Skelett’) um die Hälfte. Entfernen Sie im Juni bei der Hälfte der jungen Schösslinge die Spitzen. Im November schneiden Sie die Äste, die Früchte getragen haben auf 5 cm zurück. Wenn der Feigenbaum allein im Garten steht, sieht das Schnittmuster anders aus: Entwickeln Sie den Stamm, indem Sie in den ersten zwei Jahren im Februar alle Zweige abschneiden. Im dritten Jahr schneiden Sie im Februar etwa die Hälfte aller Zweige bis auf eine nach außen weisende Knospe. In den Folgejahren muss nur noch wenig geschnitten werden.

Achten Sie beim Schneiden auf den milchigen Saft, der aus den Schnitten läuft. Dieser kann zu Irritationen von Haut und Augen führen.

Was ist der beste Standort für die Pflanze?
Der Ficus Carica braucht einen geschützten und sonnigen Standort, am besten so warm wie möglich. Die Gartensüdrichtung und aus dem Wind ist optimal. Sorgen Sie stets für eine gute Drainage. Wichtig ist, den Boden zu fühlen. Ist er noch feucht? Dann nicht bewässern. Wann der Feigenbaum zu trocken steht, zeigt er das durch hängende Blätter an. Dann mehr wässern.
Ist die Pflanze auch als Schnittblume geeignet?
Nein, wohl sind die Früchte zum Verzehr geeignet.
Wie versorge ich den Ficus?
Beim Pflanzen des Feigenbaums in voller Erde empfehlen wir, ihn auf einen kleinen Hügel zu pflanzen, wodurch das Wasser besser vom Stamm abläuft. Auch wird der Ficus häufig als Topfpflanze verwendet. Wenn Sie ihn  in einen Topf pflanzen, achten Sie dann darauf, dass der Topf unten viele Löcher hat und der Boden mit Hydro-Körnern bedeckt ist.

Am allerwichtigsten ist, dass er ab September trockener steht. Feuchtigkeit entzieht der Feigenbaum aus dem Boden und wird im Stamm gespeichert. Bei extremem Frost friert die Feuchtigkeit im Stamm und dehnt ihn aus. Als Folge löst sich die Rinde ab und der Stamm und die dicken Zweige platzen. Der Ficus sollte bei extremem Frost unbedingt abgedeckt werden.

  • Winterhärte:
    Abhängig von Größe und Alter des Baums kann er -15 Grad überleben

  • Boden:
    Alle Sorten

  • Feuchtigkeit:
    Vorzugsweise mittelfeucht

  • Standort:
    Volle Sonne und ein geschützter Platz

  • Wuchs:
    Einige Meter, wenn er nicht geschnitten wird. Kann bis zu 8 Meter hoch werden.

  • Blatthaltend oder -verlierend:
    Blattverlierend

  • Schneiden:
    Frühjahr

  • Düngen:
    Obstkörner

  • Blüte- und Erntezeit:
    Die Blütezeit der Feige ist im Juli, wonach sie im August beginnt, Früchte zu tragen

  • Blütezeit:
    Juni – August

  • Wissenswertes:
    Das Blatt des Feigenbaums ist bekannt von den Abbildungen von Adam und Eva. In der klassischen Malerei wird das Feigenblatt stets gebraucht, um Körperteile des Menschen zu bedecken.

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