Helleborus Foetidus - Palmblatt Nieswurz

Woher stammt diese Helleborus-Art?
Der natürliche Lebensraum der Helleborus Foetidus befindet sich gar nicht so weit von unserem Zuhause entfernt. Den Palmblatt Nieswurz können Sie nämlich in den belgischen und in den französischen Ardennen finden. Zusätzlich kommt der Nieswurz auch in Deutschland und Großbritannien vor. Diese Helleborus-Art ist auch anders als die meisten anderen Arten unserer Hallo, Helleborus®-Reihe. Die Blätter sind schmal und tief eingeschnitten. Das Blatt sieht ein wenig aus wie eine Palme oder wie ein Farn. Die Blumen locken im späten Winter / im frühen Frühjahr eine Menge Bienen an.
Wie pflegt man die Helleborus Foetidus?
Die Helleborus Foetidus findet man auf Böden, die humusreich und kalkhaltig sind (organische Abfälle wie beispielsweise Kompost oder Tiermast). Wenn Sie die Helleborus Foetidus düngen möchten, ist es empfehlenswert, einen kalkhaltigen und humusreichen Dünger zu verwenden. Der beste Zeitpunkt für die Düngung ist der Spätherbst. Die Düngung findet somit vor der Blütezeit statt. Die Helleborus Foetidus formt nach der Blüte Samen, die sich in hängenden Blütentrauben befinden. Wenn Sie nicht möchten, dass sich die Helleborus Foetidus in Ihrem Garten ausbreitet, ist es empfehlenswert, die Blumen abzuschneiden, bevor sich die Samen verteilen können.
Kann man die Helleborus Foetidus schneiden?
Im Prinzip benötigt die Helleborus keinen Schnitt. Da die Helleborus Foetidus eine immergrüne Pflanze ist, wirken ältere Blätter oft weniger frisch oder die Blätter werden sehr groß. Solche Blätter können Sie einfach abschneiden. Es werden einfach neue und frische Blätter nachwachsen. Orientalis, Niger und Niger Christmas Carol sind nur einige der Helleborus-Sorten.

Kann man die Helleborus Foetidus schneiden?
Im Prinzip benötigt die Helleborus-Art keinen Schnitt. Wenn Sie sich entscheiden, die Helleborus Argutifolius oder die Helleborus Foetidus zu schneiden, seien Sie auf der Hut. Diese Arten wachsen anders als zum Beispiel die Helleborus Orientalis, Lividus oder Niger. Sie müssen daher auch anders geschnitten werden. Da die Helleborus Argutifolius und die Helleborus Foetidus als eine Art Blumenstängel, an dem sich die Blätter befinden, nach oben wachsen, reicht es nicht aus, nur die alten Blätter abzuschneiden. Es bleibt nach dem Schnitt nur ein kahler Stängel zurück. Es ist daher bei diesen Arten empfehlenswert, den kompletten Stängel nach der Blüte auf Höhe des Bodens abzuschneiden. Dadurch bleibt Ihr Helleborus kompakt und von oben bis unten grün. Zusätzlich breitet sich der Nieswurz nicht in Ihrem Garten aus.

Ist die Helleborus Foetidus auch als Schnittblume geeignet?
Die Helleborus Foetidus eignet sich hervorragend als Schnittblume. Am Ende der stabilen Stiele befinden sich viele Blumen. Das Blatt kann an der Unterseite leicht entfernt werden, bevor Sie die Blumen in die Vase platzieren. Die Helleborus Foetidus ist ein schönes Element in einem natürlichen Blumenstrauß. Die Blume ist etwas weniger Bedeutsam als beispielsweise die Helleborus Niger oder die Orientalis.
Wo ist der beste Standort für die Christrose?
Die natürliche Umgebung des Helleborus Foetidus sind hügelige und bewaldete Gebiete. Dies bedeutet, dass die Helleborus Foetidus sich nicht den ganzen Tag in der Sonne befindet. Pflanzen Sie die Helleborus Foetidus auch vorzugsweise an einem Ort, an dem den halben Tag über Schatten herrscht.
  • Winterhärte:
    Gut

  • Bodenart:
    Humusreicher und kalkhaltiger Boden. Mischen Sie Ihren Gartenboden vorwiegend mit Humus und Kalk. Der Humus kann beim Helleborus Foetidus auch etwas sauer sein.

  • Feuchtigkeit:
    Es sollte sichergestellt werden, dass die Wurzeln der Helleborus nicht ständig nass sind. Es ist wichtig, dass der Boden Feuchtigkeit speichert, um eine Austrocknung zu vermeiden.

  • Standort:
    Vorzugsweise im Halbschatten.

  • Höhe:
    Die Helleborus Foetidus kann nach 5 Jahr eine Höhe von 80 – 100 cm erreichen.

  • Immergrün oder laubabwerfend:
    Immergrün.

  • Rückschnitt:
    Es ist empfehlenswert, den Stängel nach der Blüte auf Bodenhöhe abzuschneiden. Die Pflanze wird dann nicht schlaff und bleibt von oben bis unten grün.

  • Düngung:
    Die Helleborus Foetidus liebt humusreiche und kalkhaltige Böden. Es ist empfehlenswert, die Pflanze mit diesen Elementen im Frühjahr und im Herbst zu düngen.

  • Die Blüte:
    Hängende grüne Blütentrauben. Attraktiv für die ersten Bienen und Insekten.

  • Blütezeit:
    Dezember – März

  • Trivia: Die Helleborus Foetidus breitet sich nach der Blüte selbst aus. Das bedeutet aber auch, dass Unkraut gejätet werden muss. Das macht diese Sorte allerdings auch für etwas wildere und natürliche Gärten geeignet.

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